Washington Heights – Ein Umzug in New York

Unsere Zeit in New York rast und wir haben beschlossen von Brooklyn nach Manhattan zu ziehen. Wir möchten in der verbleibenden Zeit ein weiteres Viertel kennenlernen und entscheiden uns für das noch relativ preisgünstige und noch nicht so gehypte „Washington Heights“.

Washington Heights liegt orientierungsmäßig gesehen über Harlem, ist ziemlich hügelig und wird größtenteils von Lateinamerikanern bewohnt. Auf den Straßen herrscht das Leben, die alten Herren sitzen draußen auf den Gehwegen vor ihren Bocciatischen und spielen was das Zeug hält. Obst-und Gemüseverkäufer preisen ihre Waren zu günstigen Konditionen an und aus den Wohnungen schallen südamerikanische Rhythmen auf die Hinterhöfe. Der Wasserhydrant auf der gegenüberliegenden Straßenseite spuckt seit unserer Ankunft eine Wasserfontäne auf die Straße. Keinen scheint es zu interessieren, die Kinder gönnen sich eine Erfrischung, die Autofahrer eine kostenlose Autowäsche und als wir abreisen sprüht die Wasserfontäne immer noch.

Die Frauen hier zeigen was sie haben. Mit knallengen Shirts und knappen Shorts bekleidet und in High Heels unterwegs wird das Leben zelebriert und Size 0 ist hier ein „No-Go“……Hier wird definitiv nicht mit Reizen gegeizt und die Chicos drehen sich gerne zweimal um. Mich wirst du mit Sicherheit niemals in einem solchen Outfit zu sehen bekommen aber mir gefällt das Selbstbewusstsein und die Selbstverständlichkeit wie die lateinamerikanischen Frauen ihre Weiblichkeit zeigen und genießen.

Marisha, unsere Airbnb-Gatsgeberin ist ein wahrer Glücksgriff. Unglaublich aufgeschlossen und freundlich fühlen wir uns in ihrem Zuhause sehr wohl und führen viele nette Gespräche. Auch Samir, ihr Mitbewohner ist aufgeschlossen und sehr nett. Dass die Zwei erst seit kurzem in der frisch renovierten Wohnung zusammen leben merken wir überhaupt nicht und nach ein paar Tagen fühlen wir uns wie eine große WG.

Von Washington Heights dauert es mit der Subway nur 20 Minuten bis zum Columbus Square und dem südlichen Eingang des Central Parks. Die Verbindungen und Fahrzeiten der New Yorker Subway sind einwandfrei und wir müssen nie lange auf unsere Subways warten. Da New York extrem weitläufig ist und wir keine Lust haben alle Wege zu laufen, was bei den großen Entfernungen viel zu lange dauert, benutzen wir ein 7-Tages-Ticket für 30$ pro Person. Die New Yorker Verkehrsgesellschaft MTA bietet noch weitere Ticketvarianten an. Schau bei Bedarf unter der offiziellen MTA Homepage nach, dort gibt es alle weiteren Informationen http://mcaf.ee/75mgz.

Bei der Bildbearbeitung ist mir aufgefallen, dass ich leider so gut wie kein Bildmaterial über Washington Heights habe. Nur die wenigen Fotos im Beitrag und normalerweise waren die Straßen nie so leer.

 

 

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