Ein New Yorker Sommertag – von Sonne, Strand und einem Vergnügunspark am Meer!

Nachdem der Herbst nun endgültig Einzug gehalten hat bringen wir euch heute noch einmal den Sommer zurück.

Wer bei New York nur an eine riesige Stadt aus Hochhäusern, dunklen Seitenstraßen und stickigen Verkehrsabgasen denkt, der irrt. Denn, es gibt die wundervollen Stadtstrände mit tollen Stränden und Wasser zum Schwimmen. Was gibt es schöneres als an einem heißen Sommertag seine sieben Sachen zu packen und innerhalb einer Stunde am Meer zu liegen und sich in der Sonne zu aalen.

Und genau das ist in New York möglich. Denn New York und Meer passt hervorragend zusammen, schließlich liegt New York direkt am großen Ozean. Rund um New York gibt es zahlreiche schöne Strände zum Sonnenbaden, schwimmen und erholen.

Wir haben uns den wohl berühmtesten Stadtstrand ausgesucht – Coney Island in Brooklyn. Nach dem zweiten Weltkrieg etwas in Vergessenheit geraten wurden in den letzten Jahren einige Renovierungsmaßnahmen gestartet um den Strand und seinen bekannten Vergnügungspark „Luna Park“ wieder attraktiv zu machen.

Schon von der Subway aus erblicken wir die vielen Fahrgeschäfte und können es nicht erwarten aus der U-Bahn zu hüpfen und uns in den Trubel zu stürzen. Wir treten aus der Bahnhofshalle in das gleißende Sonnenlicht und sehen als erstes „Nathan´s Famous“. Eine Institution in Amerika und eine der Erfolgsgeschichten, welche nur in Amerika existieren. 1916 hatte der polnische Einwanderer Nathan Handwerker die Idee Würste nach dem traditionellen Rezept seiner Frau Ida herzustellen und zu verkaufen. Seit dieser Zeit genießen unzählige Prominente, Politiker und legendäre Personen die Hot Dog´s von Nathan´s Famous mit Standorten in allen 50 Staaten der USA. Wenn das nicht mal eine Story á la „Vom Tellerwäscher zum Millionär“ ist.

Es ist jedoch zu empfehlen die Hot Dogs erst nach den Fahrgeschäften zu verzehren. Ansonsten lohnen sich die Ausgaben von immerhin 4,99$ für ein Hot Dog nicht wirklich. Also erkundigen wir erst einmal den Vergnügungspark.

Der leicht heruntergekommen Charme, manch einer würde sagen „shabby-chic“, und der Geist der Vergangenheit sind noch immer zu spüren, obgleich wie gesagt einiges für die Aktivierung der Gegend getan wird. Aber ich finde, genau dies macht einen Ort auch aus, der besondere Charme, das einzigartige Flair. Es ist nicht notwendig immer alles auf den neuesten Top-Standard zu vereinheitlichen, so lange die Gegend sicher ist.

Achterbahn fahren mit dem „Cyclone Roller Coaster“ – Den Ausblick im Riesenrad von „Deno’s Wonder Wheel“ genießen – Beim Autoscooter anderen die Vorfahrt nehmen – Beim „Thunderbolt roller coaster“ einen Schreianfall bekommen– Beim „Boardwalk Flight“ in luftige Höhen schwingen oder beim GoKart fahren richtig Gas geben.

Das alles und noch viel mehr ist möglich im „Luna Park“ bei Coney Island.

Wenn das Kind im Mann/ in der Frau nach all den Attraktionen zufrieden ist und Ruhe gibt, genießt man einen wunderschönen Spaziergang auf der Promenade und begibt sich wie wir an die schattigen Plätze und schaut dem Treiben am Strand zu.

Auf unserem Promenadenspaziergang passieren wir das „New York Aquarium at Coney Island“, welches zurzeit vergrößert und erneuert wird. Wieder eine Aktion um die Gegend aufzuwerten.

Schließlich landen wir in Brighton Beach, eine meist von Russen und Ukrainern bewohnte Gemeinde auf Coney Island. Auf den Straßen hört man die slawischen Sprachen und in den Geschäften gibt es typisch osteuropäische und russische Spezialitäten.

Wir gönnen uns einen Café und lauschen der Unterhaltung zweier älterer Damen und müssen schmunzeln. Zuerst geht es nur darum, wo es den besten und günstigsten Café gibt. Dann kommt die Sprache auf eine wohl nicht so beliebte Bekannte die zur verabredeten Zeit nicht aufgetaucht ist. Des Weiteren hat eine der Damen Probleme mit ihrer Wohnung kann aber nicht ohne ihre Katzen leben und das hängt auch wieder mit der nicht erschienen Bekannten zusammen. Alles in einem sehr emotionalen Ton, bei dem auch mehrere Worte gefallen sind die man sonst eher in Rappertexten vermutet, wie das Wörtchen „Bit**“ und „F***“. Absurd, zwei solch alten Damen in so einem Tonfall reden zu hören und irgendwie auch wieder lustig.

Nach diesem Schmankerl machen wir uns auf Richtung Subway und fahren in die Stadt zurück.

Es lohnt sich übrigens auch Coney Island einen Abendbesuch abzustatten. Wenn die Fahrgeschäfte in ihren bunten Lichtern glitzern und die Sonne hinter dem Horizont verschwindet herrscht eine tolle Stimmung.

 

Hier noch einige weitere lohnenswerte Strände:

Jones Beach State Park – Long Islands beliebtester Badestrand mit großer Promenade (Restaurants/Shops) und Schwimmbädern

Gateway National Recreation Area – Naherholungsgebiet mit langen Stränden, artenreichen Tierwelt und einer alten Militärfestung

Great Kills Park – Strand auf Staten Island

Hamptons – Im Osten von Long Island Strände mit Sanddünen und exklusivem Flair

Orchard Beach Pelham Bay Park – Mondsichelförmiger Strand im Viertel der Bronx

Fire Island – Vorgelagerter Strand bei Long Island – ursprünglicher und beschaulicher Strand. Mit der Fähre von der Südküste Long Islands aus erreichbar

Rockaway Beach – Amerikas längster Stadtstrand – es kommt noch ein Post über Rockaway Beach im Blog

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