Entdeckungstour durch Brooklyn – Von Parks, Brücken und einer tollen Aussicht

Wir stehen am Anfang unserer Reise auf einem neuen Kontinent und beginnen direkt mit einem „Highlight“. Eigentlich ist es ja so, wenn wir New York hinter uns lassen werden wir bereits eine kleine Weltreise erlebt haben – China, Italien, Südamerika, insbesondere Mexico und Kolumbien. New York ist so „international“ – mehr geht fast gar nicht.

Unser erstes Quartier in Brooklyn bietet sich sehr gut als Startpunkt für unserer Entdeckungstouren. Nur einige Minuten entfernt von der Subway-Linie „L“, sozusagen ein „Schnellzug“ nach Manhattan und südlich nach Brooklyn Heights und zum Prospect Park.

Mit einem Lächeln auf dem Gesicht und einem Bagel in der Hand machen wir uns auf den Weg Brooklyn zu erkunden. Brooklyn hat sich in den letzten Jahren vom ungeliebten, hässlichen Stiefbruder in ein trendiges „In-Viertel“ gemausert und alle denen Manhattan zu teuer wird, zieht es nach Brooklyn. Brooklyn, mit seinen 2,56 Millionen Einwohnern wäre auf sich allein gestellt immerhin die viertgrößte Stadt der USA. Da wundert es nicht, dass Brooklyn nicht gleich Brooklyn ist.

Brooklyn Heights & Brooklyn Bridge Park

Sobald wir von der „Montague Street“ – der Haupteinkaufsmeile- in eine Nebenstraße abbiegen befinden wir uns in einem Paralleluniversum. Baumgesäumte schattige und ruhige Straßen laden zum gemütlichen schlendern ein. Die typischen „Brownstone“-Häuser verschmelzen förmlich miteinander, blühende Blumenkübel stehen auf den wundervollen Stufeneingängen. Die Federal-Stil Häuser mit Terrakotta-Dekorationen und viele historische Gebäude aus dem 1800 Jahrhundert vervollständigen das Bild. Alles strahlt einen provinziellen und friedlichen Charme aus. So wundert es uns nicht, dass einige berühmte Schriftsteller und Dichter hier gewohnt und gearbeitet haben, darunter Walt Whitman und Truman Capote.

Außerdem hängen in den Straßen von Brooklyn Heights überall Früchte. Dank der Straßennamen wie Orangestreet, Cranberrystreet oder Pineapplestreet kommen wir uns vor wie im Obstparadies.

Sobald wir uns Richtung East River begeben erscheint die Skyline von Manhattan in ihrer ganzen Pracht und Breite. Ein beeindruckender Spaziergang entlang des Brooklyn Bridge Park zeigt uns mal wieder weshalb New York eine Stadt der Superlative ist.

Der Brooklyn Bridge Park besteht aus einem schmalen Uferstreifen und, südlich der Brooklyn Bridge, sechs Piers die in den East River ragen. Die Piers sind durchnummeriert, wobei Pier 1 das nördlichste, am Fuß der Brooklyn Bridge gelegene, und Pier 6 das südlichste, am Endpunkt der Atlantik Avenue, ist.

Vorbei an spielenden Kindern in liebevoll hergerichteten Wasserparks, an Basketballfeldern mit verschwitzten Spielern, am großen Fußballareal und den „Rollergirls“ geht es für uns Richtung Brooklyn Bridge/ DUMBO.

Empire Fulton Ferry State Park & DUMBO

Der Brooklyn Bridge Park geht an der Brooklyn Bridge über in den Empire Fulton Ferry State Park. Der Park, mit seiner fantastischen Lage zwischen der Manhattan Bridge und der Brooklyn Bridge, ermöglicht auch hier wieder den direkten Blick auf die Häusermassen von Downtown Manhattan.

Wir können nicht genug bekommen von der Skyline, starren Stunden hinüber nach Manhattan, beobachten das Treiben der Boote und Touristen-Hubschrauber, die im Minutentakt starten und landen.

Einen kurzen Abstecher nach Down Under the Manhattan Bridge Overpass, kurz DUMBO, führt uns zu kreativen Galerien und vorbei an Künstlergemeinschaften. Alle untergebracht in ehemaligen Fabriken, aus der Zeit als der Hafen-und Schiffsverkehr in Brooklyn seinen Höhepunkt erreichte und dies noch ein Industriegebiet war.

Interessante Concept- Stores, schicke Kleiderläden und trendige Bars gesellen sich zu den historischen Ecken. Und das Kopfsteinpflaster von Vinegar Hill lässt den Besucher in längst vergangene Zeiten eintauchen.

Brooklyn Bridge

Dann wird es Zeit für den obligatorischen „Brooklyn Bridge Walk“. Ein wunderbares Gefühl sich auf die Hochhäuser von Manhattan-Downtown zuzubewegen um dann in den Tiefen Schluchten zu verschwinden und Neues zu entdecken.

Der Blick ist wieder atemberaubend und wir benötigen eine Weile bis wir in Manhattan stehen. Zu faszinierend ist der Moment indem unter uns die gelben Taxen und die Foodtrucks vorbeirauschen und die Hochhäuser immer detaillierter zu erkennen sind. Unsere erste Brooklyn Bridge Überquerung war um ein vielfaches eisiger und windiger. Heute ist es wunderbar warm, die Sonne strahlt auf die glitzernden Glasfassaden der Giganten und die Menschen tummeln sich um uns herum.

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