Fazit & Fakten Skandinavien im Sommer

Bereiste Länder:              Dänemark, Schweden, Norwegen

Gefahrene Kilometer:       2733 km

Gesamtdauer:                  21 Tage

Lieblingsorte:                   Stockholm & Risor

 

Schönstes Erlebnis: 

Als der Mechaniker unseren Toyota innerhalb weniger Stunden wieder zum Laufen gebracht hat und dafür extra die Umgebung von Oslo nach einem neuen Kühler abgeklappert hat

Schlimmstes Erlebnis:  

Als der Kühler unseres Toyotas den Geist aufgegeben hat und das mitten auf einer steilen Brückenstraße

Schönstes Café:

Café „Gildas Rum“ in Södermalm/ Stockholm – leckere Kuchen und Kusmitee kuschelige und verspielte Einrichtung während eines verregneten Nachmittags

 

Typisch Skandinavisch:

1. viele, viele Kinder & junge Eltern – in den Cafés sitzen die jungen Väter mit ihren kleinen Kindern – meist sind es mindestens zwei Kinder aufwärts –Familie wird hier wirklich großgeschrieben – es ist normal sich als männlicher Part Zeit für seine Kinder zu nehmen – daran sollte sich Deutschland Mal ein Beispiel nehmen.

2. „Loppis“ – das sind kleine private Flohmärkte – handgemalte Hinweisschilder stehen an jeder Ecke.

3. American Muscle Cars – im Sommer werden die tollen Oldies rausgeholt und voller Stolz präsentiert.

4. Viele Restaurants schließen bereits gegen 21.00 Uhr – gewöhnungsbedürftig!

5. Tesla – überall fahren die Elektroautos rum – wieder Vorbild, diesmal in Sachen Umwelt!!

6. Die Skandinavier sind wirklich die Meister in gutem Design und schlicht-schöner Mode.

7. Die „Fika“, also die tagtägliche Kaffeepause zwischen 10-11 und 14-15 Uhr ist PFLICHT und das ist sehr charmant.

8. Skandinavier LIEBEN den Kreisverkehr.

9. Skandinavier ziehen von der Käsetheke bis zum Baumarkt immer überall eine Nummer und warten ganz ordentlich bis sie an der Reihe sind.

 

 Erkenntnisse:   

1. Wir werden niemals „Vollzeit“Camper. Hin und wieder einen schönen, naturverbunden Campingurlaub irgendwo am Meer oder in den Bergensteht nichts im Weg, aber nur noch Camping – No Way!!

2. Die Zeit das Abendessen vorzubereiten dauert mit einem kleinen Benzinkocher mindestens doppelt so lange wie auf einem „normalen“ Herd.Deswegen immer mindestens 1 Stunde bevor der Hunger kommt das Nudelwasser aufsetzten und noch während der Mahlzeit das Teewasser für den Abendtee aufstellen.

3. Skandinavier sind sehr relaxt. Auf den Straßen wurden wir nicht einmal angehupt. Kaum in Deutschland gibt es sofort wieder Raser und Drängler, Lichthupen und böse Blicke – Warum machen es sich die Deutschen manchmal unnötig so schwer und sind so aggressiv?

4. Kontakt knüpfen zu Skandinaviern ist wie so oft gelesen problematisch. Ein Völckchen, welches lieber unter sich bleibt.

5. Schweden und Dänemark sind gar nicht so teuer wie gedacht, Norwegen nimmt einem alle Ersparnisse 😉

 

Fazit:

Skandinavien hat es nicht leicht gehabt. Als unser erstes Reiseziel ohne vorherige Probereisen in der Heimat war diese Tour der Härtetest, der aufgrund einer hartnäckigen Erkältung und der Autopanne leider nur zur Hälfte gut gegangen ist und unsere Route kräftig durcheinandergerüttelt hat. Dennoch können wir auf einige schöne Momente zurück blicken. Vor allen die unterschiedliche Natur in Schweden und Norwegen bleibt uns in Erinnerung und die ersten Erlebnisse auf Campingplätzen. Auch die Kaffeekultur bekommt von uns ein fettes Plus.

Wir werden wiederkommen. Skandinavien und besonders Norwegen haben unsere Gedanken zum Träumen gebracht und wir wollen mehr von der großartigen Natur, wir wollen ganz hoch in den Norden und wir wollen „Aurora Borealis“. Auf alle Fälle ein Land, welches wieder auf unserer „Wunschliste – Reisen“ einen festen Platz bekommt.

 

 

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2 Gedanken zu “Fazit & Fakten Skandinavien im Sommer

  1. Ha, die Kaffee-Verrücktheit habe ich auch geliebt! Das mit den Nummern wiederum fand ich eher verwirrend. Wenn doch keiner da steht… Kann euch fürs Campen diese flachen Gaskocher empfehlen (wie eine richtige Gasherdflamme) – geht wirklich schnell und ist auch recht komfortabel. Seufz, wenn ich eure Pläne so lese, bin ich ein bisschen traurig, dass wir unsern Dacia zuhause gelassen haben…

    • Hi, mit dem Auto ist es schon wirklich eine gute Sache. Ich bin schon sehr gespannt auf unseren Roadtrip durch Kanada, aber das dauert noch ein Weilchen. Ersteinmal „überwintern“ wir in Vancouver. Aber auf der anderen Seite ist eine Reise mit dem Rucksack auch sehr interessant und man hat nicht mit technischen Problemchen zu kämpfen! Ich denke jede Art von Reisen ermöglicht einem immer wieder ganz verschiedene Eindrücke. Von allem etwas ist auch nicht verkehrt. Mal mit dem Auto, mal mit der Bahn oder auch zu Fuß…..Viele Grüße aus dem sonnigen Maryland!

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